Archiv der Kategorie: Everyday People

Eurovision Song Contest: Rundgang von der Halle zum Cateringzelt

Es endet mit dem tragischen Bild eines unter schlimmen Kopfschmerzen leidenden Websiteredakteurs vor dem möglichen Quell seiner Genesung.

Ich fahr schwarz mit der KVB

SpOn weiß: Deutschland fährt Schwarz

Immer mehr Menschen in Deutschland, klagt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Köln, verweigern oder vermeiden die korrekte Zahlung in Bus und Bahn.

Woher wollen die das wissen, wenn sie nicht kontrollieren?

Zuwachs für die Cubes

Meine “Cubes” haben Zuwachs bekommen. Neben dem alteingesessenen Deputy Project Coordinator sitzt seit kurzem seine neue Vorgesetzte, ihres Zeichens Regional Marketing Officer.

Er mag es sie nicht, schließlich hat man sie ihm buchstäblich vor die Nase gesetzt. Allerdings weiß er noch nicht, dass sie ihm heimlich auf den Hintern guckt, wenn ihm vor ihrem Cubicle ein paar Papiere hinfallen. Es bleibt spannend.

Alt

Ich glaube, ich werde alt: Auch Frank Spilker hat einen Bauchansatz bekommen, die Sterne spielen ein Gitarrensolo, und ich gehe (naja) vor der Zugabe.

Sportverletzung is the new Weltkrieg

Gerade rausgefunden, dass der Vorstand auch mal einen Achillessehnenriss hatte. Seit in Mitteleuropa keine Kriege mehr geführt werden, bleiben ja nur noch Alkohol und Sportverletzungen, die auch fremde Menschen spontan zusammenschweißen.

You're not hardcore, unless you watch hardcore

Ich hatte schon immer den Eindruck, dass sich drüben bei allesaussersport nur die echten Sportfans tummeln. Ein Kommentar von heute:

Weißt Du, so Leute wie Du, die machen mich rasend!
Einfach so sagen, dass man dann halt Sportstudio guckt!
Also entweder Du bist mit Leib und Seele Fußballfan und willst JEDES BL-Spiel Deiner Lieblingsmannschaft sehen, oder Du bist so ein Gelegenheitsgucker, m.a.W. kannst Du dich doch nicht mit der Mehrheit der echten hardcore Fußballfans vergleichen.

Recht so, einfach mal ein bisschen aufregen. Das Zeug muss raus aus dem Körper, sonst macht’s noch krank.

Tränen in der U-Bahn

Gegenüber in der U-Bahn sitzt ein vielleicht 17-jähriges Mädchen, Typ blonde, wohlgenährte Puschelbommelstiefelträgerin. Sympathischer Eindruck. Sie hat die Tränen in den Augen stehen und schnieft ab und zu unterdrückt.

Sag ich was? Sag ich nichts? Wenn gleich das RTL-Explosiv-Team mit dem Mikro auf mich zu springt, bin ich dann ein mitgefühlsloser Großstadtsoziopath? Und wenn das RTL-Team nicht auf mich zu springt, bin ich dann ein mitgefühlsloser Großstadtsoziopath? Was soll ich sagen, das nicht komplett belanglos wäre im Stile von “Kopf hoch, Kleines, vergiss das Schwein”?

Nichts gesagt, schlecht gefühlt.

Back on duty

Melde mich zurück auf Brücke, Cap(tain)K.

P.S.: Der freundliche Taschenträger vom selben Projekt hat übrigens zur Belohnung gleich die Firefly-DVDs mitgenommen. Wir sind dann demnächst also schon drei Browncoats im Büro :-)

Gewissensfrage

Ich verlasse das Haus 10m hinter meiner 70-jährigen Nachbarin, wir beide offensichtlich auf dem Weg zur 100m entfernten Bahnhaltestelle. Die Bahn kommt, als ich die Tür hinter mir schließe. Mit einem beherzten Spurt könnte ich die Bahn noch erreichen. Während des Sprints würde ich die Nachbarin überholen, die voraussichtlich nicht mehr die Grundschnelligkeit besitzt, das gleiche zu schaffen.

Heureka

Ich habe mich jetzt entschlossen, ein kleines Moleskine-Notizbüchlein (ein sogenanntes “Cahier”) immer in der Jackentasche dabei zu haben, falls mir unterwegs was Wichtiges einfällt. Bislang schreibe ich mir in solchen Fällen selbst eine SMS-Mail übers Handy, das ist aber irgendwie umständlich und textmengenbegrenzt.

Das Problem, das Anlass für diese Maßnahme war, hätte sie aber auch auch nicht gelöst: Heute morgen unter der Dusche fiel der Groschen, warum eine vermeintlich offensichtliche Lösung eines aktuellen Projektproblems doch nicht geht. Als ich aus der Dusche stieg, hatte ich schon wieder vergessen, dass ich überhaupt eine Idee hatte, und eben beim Schreiben der Mail fiel sie mir zunächst nicht ein. (Ist sie inzwischen wieder.)

Ein wasserfester Schreibblock unter der Dusche wäre dann aber doch overdone… …andererseits: Archimedes hätte er eine Peinlichkeit ersparen können.