Ganz kurz reingeschaut: "American Gangster" von Ridley Scott

In allerkürzester Kürze: Ein sehr schöner, ruhiger Film, dem allerdings ein kleines bisschen Pep oder Spannung fehlen. Es wird die alte Geschichte erzählt: Unbestechlicher Bulle (Russell Crowe) jagt skrupellosen, aber wohlerzogenen Gangster (Denzel Washington) und hat mit den Knüppeln zu kämpfen, die ihm seine weniger gesetzestreuen Kollegen zwischen die Beine werfen. Ein bisschen wie Good Fellas.

Filmisch makellos, erinnerte der Streifen mich auch visuell und wegen seines extrem gelassenen, manchmal fast ans dokumentarische grenzenden Erzählstils her an „Zodiac“. Und siehe da: Harris Savides hat bei beiden die Kamera geführt.

American Gangster“ man super sehen, langweilt sich keine der 157 Minuten, geht aber auch nicht direkt erleuchtet aus dem Kino.

[UPDATE] So kann man das auch sehen: Ridley Scotts American Gangster ist lang, wie Mafia-Epen halt so sind. Nur dass ich bei American Gangster wirklich jede einzelne Minute gespürt habe und bei manchen das Gefühl hatte, sie dauerten doppelt so lange, nur um mich zu ärgern. Und trotz einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden schafft es Ridley Scott nicht seinen Hauptfiguren Leben einzuhauchen.

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