"Hasselhoff für Intellektuelle"

Ich fand Adam Green ja schon immer zu plakativ – musikalisch wie textlich. Die Süddeutsche traut sich endlich mal, das auch öffentlich zu sagen:

Deswegen ist vielen Amerikanern auch Adam Greens phänomenaler Erfolg in Deutschland ein solches Rätsel. Daheim kennt ihn ja kaum einer. Zu platt, zu zotig sind seine Witze, zu plump seine Ironie. Nur in den deutschen Großstädten wird er als Popstar gefeiert -weil er seinen New Yorker Humor so einsetzt, dass man schon mit den Englischkenntnissen eines durchschnittlichen Abiturienten das Gefühl bekommt, nun auch zu den Eingeweihten des amerikanischen Hipsterstums zu gehören. Da darf er sogar seine Notizbücher im Suhrkamp Verlag herausbringen. Letztlich bleibt er aber so etwas wie ein David Hasselhoff für deutsche Intellektuelle.

Damit wäre das Thema hoffentlich endgültig durch.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s