Und täglich grüßt

Auf den eigentlich immer sehr schönen Feiern meiner Familie gibt es kaum schlimmere Momente als die, wenn einer in irgendeiner mässig assoziativen Situation anfängt, Loriot-Sketche zu erzählen. Nicht, dass ich Loriot grundsätzlich nicht mögen würde. Aber beim ungelogen 500. Mal gibt, gerade in der Nacherzählung, der Überraschungseffekt der Pointe leicht nach.

Doch es gibt Hoffnung.

Gestern war ich (zufällig) im Müller-Lüdenscheidt. Und da wurde ich von einer etwa zehn Jahre jüngeren Freundin nicht nur gefragt, warum der Laden denn Müller-Lüdenscheidt heiße – sondern was das für Figuren mit Knollennasen seien, die an die Wand gemalt seien?

Ich schätze, die meisten Probleme der Weltgeschichte lösen sich nach zwei Generationen von selbst.

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