Can you drop it? Yes you can!

In der Vergangenheit habe ich zu oft unterschätzt, wie wichtig teilweise minimalste Abstufungen einer Applikation oder eines Featuers für ihre Verwendung sind: Tabs sind etwas ganz anderes als Applikationsinstanzen in der Taskbar, Twitter etwas ganz anderes als Blogs und Fortuna Köln etwas ganz anderes als ein Fußballclub.

Bei drop.io wird mir das nicht passieren. drop.io ist die heiße Scheiße: so genial im Sweet Spot zwischen Wikis, Blogs, Flickr/YouTube und Social Networks positioniert, dass es mir fast die Tränen in die Augen treibt. Quasi eine Art Social Soup.

Die Beschreibung ist eigentlich einfach: Man erzeugt einen „Drop“ (kein Account nötig!), und jeder kann Dinge (Anmerkungen, Medien, Links, Faxe (!), Voicemails (!!!) und wasauchimmer) zu diesem Drop hinzufügen. Ach, und eine kleine, ganz passend „Blog“ benannte Timeline kommt mit jedem Drop sowieso mal mit. Das geilste: Es gibt Upload-Widgets, so dass von jeder Website aus jeder Material in einen Drop werfen kann, ohne den Drop selbst zu besuchen.

Eigentlich beschreibt der Name schon in der ganzen Breite seiner Doppeldeutigkeit, was drop.io bietet: Durch Fallenlassen von Dingen (to drop) kann man Tropfen (drops) erzeugen, also kleine, abgeschlossene Einheiten, die etwas enthalten.

Die Bedienung ist prima ajaxig, und die Anwendung schlagartig klar, wenn man’s einmal angefasst hat: Kollektive Ad-hoc-Sammlungen von Material.

Wenn damit nicht ab jetzt die nächsten BarCamps, pl0gbars & Co. dokumentiert werden, dann weiß ich auch nicht mehr.

Alles was noch fehlt, sind Schnittstellen zu Flickr, YouTube, del.icio.us, von mir aus Soup und anderen persönlichen Materialsammlungen, um Dinge nicht doppelt hochladen zu müssen. Und Kommentare. ([UPDATE] Man kann Medien doch kommentieren, andere Dinge allerdings nicht, und man kann die Kommentare nur sehen, wenn man das Medium betrachtet. Eat this, unbekannter Effzeh-Fan!) Wenn das noch kommt, ist drop.io einfach perfekt.

via

P.S.: Nur mal als Test-Drop, bestimmt nicht als typisches Anwendungsbeispiel: http://drop.io/surfguard

drop.io: simple private sharing
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