The Letter of the BBBeast

Seit Jahrzehnten erzählen meine Eltern auf Familienfesten, wie sich Klein-Surfi bei der Sesamstraße (die lief damals übrigens noch im unsynchronisierten Original auf dem Dritten) hinterm Sofa versteckte, wenn das Monster kam. Und dann wird immer gekichert, weil alle an Grobi oder das Krümelmonster oder am besten noch an Samson denken. Ich wehre mich dann und verweise darauf, dass es damals noch echt gruselige Sesamstraßenmonster gab. „Jaja“, heißt es dann nur, während das Kichern langsam abklingt und nach dem nächsten Loriot-Futter sucht. Und „Ja ja“ heißt gegenüber Erwachsenen ja bekanntlich „Leck mich am Arsch“, und gegenüber Kindern mehr so „Süß, der Kleine“. Jedenfalls enthält es ein mitgesprochenes Wangetätscheln.

Die Wahrheit ist: Die haben ja keine Ahnung, wie das damals war, in der Sesam-Scheiß-Monster-Straße. Erst kommt der nette Herr Frosch und lockt die Kinder vor den Bildschirm, und dann kommt der Namenlose, der Unaussprechliche und tut erst auch mal nett, aber dann…

Jetzt wird endlich alles aufgedeckt: Kindheitstraumata revisited: Sesamstraße und das Beautiful Day Monster. Schätze, ich bin rehabilitiert.

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