Auch Musiker spielen noch Lotto

Falls noch jemand geglaubt hatte, man könne als Musiker mit Internetvertrieb das große Geld machen, oder auch überhaupt als Musiker, dann darf der jetzt auf den Boden zurück kommen: The Reality of Depending on True Fans.

Kevin Kelly, Mitgründer der WIRED, hatte Robert Rich, einen mittelmäßig bekannten, immerhin seit 1981 Platten produzierenden Künstler zu seiner These befragt, dass ein Musiker im Internetzeitalter mit 1.000 „True Fans“ überleben können müsste, weil ja der Long Tail Effekt so einen hammermäßigen Hebel bietet. Denkste:

In reality the life of a „microcelebrity“ resembles more the fate of Sisyphus, whose boulder rolls back down the mountain every time he reaches the summit. After every tour I feel exhausted but empowered by the thought that a few people really care a lot about this music. Yet, a few months later all is quiet again and CD/downoad sales slow down again. If I take the time to concentrate for a year on what I hope to be a breakthrough album, that time of silence widens out into a gaping hole and interest seems to fade. When I finally do release something that I feel to be a bold new direction, I manage only to sell it to the same 1,000 True Fans. The boulder sits back at the bottom of the mountain and it’s time to start rolling it up again.

Bottom Line also: Wer kein großer Rockstar ist, muss auch als Musiker arbeiten. Wahnsinn… Außerdem gibt’s im Artikel noch interessante Zahlen zu Absatz und Umsatz von Robert Rich.

via

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