Kein Bildschirm ohne Maus

Schade eigentlich: Sehr unterhaltsame Key Note von Clay Shirky, die da unten – dooferweise aber nicht von Fakten gedeckt.

Denn weder ist es so, dass die Nutzung des Internets von der Zeit abgeht, die Menschen für’s Fernsehen aufbringen; stattdessen steigt der Medienkonsum insgesamt. Und Webnutzung geht insbesondere zu Lasten von von Lese-Medien (und Kino), aber kaum zu Lasten des Fernsehens.

Außerdem ist es wenigstens mutig zu glauben, dass die ungeheure Brainpower von Milliarden Menschen nur darauf wartet, endlich vom Tranquilizer Glotze befreit zu werden. Schon heutzutage ist es nämlich so, dass User Generated Content der Long-Tail-Kurve folgt, sprich: Sehr wenige Nutzer tragen sehr viel zu Communities bei, so dass sogar die latente Gefahr besteht, dass Communities von diesen wenigen, hyperproduktiven Usern dominiert werden (PDF-Link). Warum sollte sich das ändern, wenn die bislang trägen Nutzer sich aufraffen, und auch ein bisschen beitragen? Warum sollte man gerade von denen besondere Produktivität erwarten?

Naja, mal die Tatsachen beiseite bleibt eine sehr unterhaltsame Rede mit dem interessanten Vergleich der Zeitmenge, die bislang insgesamt in die Wikipedia geflossen ist, mit der Zeitmenge, die in den USA täglich in Werbespots investiert wird… Und eine wirklich witzige Anekdote mit einem kleinen Mädchen, das mitten während eines Films aufsteht, zum Fernseher geht und sich mit der Verkabelung beschäftigt…

via netzwertig.com

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