Die Wasserprediger des DFB

Das kommerzielle Bilder-Portal „flickr.com“ darf keine Fotos von württembergischen Straßen mehr zeigen. Das hat das Landgericht Stuttgart entschieden. Stuttgarts OB Schuster begrüßte das Urteil als „Sieg für die über 250.000 Straßen in Deutschland. Es kann nicht sein, dass die Kosten der Straßen aus Steuergeldern aller Bürger finanziert werden müssen, mögliche Einnahmen aber von gewinnorientierten kommerziellen Unternehmen wie der Yahoo! Inc. abgeschöpft werden“, kommentierte Schuster.

Ach nee, doch nicht, aber fast: Gerichtliche Niederlage für „Hartplatzhelden“.

Die komplette Ekligkeit des DFB-Arguments wird spätestens dann offenbar, wenn man weiß, dass der DFB mit fussball.de sein eigenes „Ergebnisportal des deutschen Fußballs“ betreibt. Oh, Momentchen, tut er ja doch gar nicht selbst – sondern die Deutsche Telekom AG in seinem Auftrag und zur Vermarktung die InteractiveMedia CCSP GmbH. Aber das machen die bestimmt ehrenamtlich.

(Danke für den Hinweis, capk!)

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