Fußball: der Sport, den die Natur selbst spielt

Endlich ist evolutionspsychologisch schlüssig erklärt, warum Fußball der weltweit erfolgreichere Sport als Handball, Eishockey oder American Football ist:

„Offensichtlich können Menschen Zahlen auf zwei verschiedene Arten räumlich sortieren“, erklärt [Stanislas Dehaene vom College de France in Paris]. Die logarithmische Methode sei die intuitivere, sie sei Ergebnis der Primatenevolution. Menschen würden sie immer noch nutzen, solange sie über kein mathematisches Handwerkszeug verfügten. „Durch Bildung erlernen wir auch lineares Skalieren.“

Sprich: Nur die ersten paar Tore sind wichtig. Alle weiteren werden auf einer intuitiv logarithmischen Skala schnell egal. Ein 2-1 ist exponentiell viel spannender als ein 6-5, ganz zu schweigen von einem 28-23.

Aus amerikanischer Sicht wird umgekehrt aber natürlich auch ein Schuh draus: Wenn man zum Sport geht, weil man Hotdogs essen und Diet Pepsi schlürfen und dabei nicht viel Entscheidendes verpassen möchte, dann ist Baseball eben ideal. (Und das ist kein Spott! Ich weiß ein gutes American-Sports-Ereignis durchaus zu schätzen, eben genau wegen seiner epischen Qualitäten.)

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