Kurz reingeschaut: "Lichtzwang" und "Standard Plus" im Blue Shell

Gestern war der erste Tag der „c/o Pop“. Das Blue Shell setzt während dieser Zeit mit seinen „Blauen Nächten“ traditionell auf die Präsentation lokaler, Kölner Künstler im Mehrfachpaket. Da das Bier im Blue Shell immer gut gekühlt und schnell verfügbar ist, geht das Risiko, hier einen vollends verlorenen Abend zu erleben, gegen Null, was mich dazu bewog, den Auftritten der mir unbekannten Bands Lichtzwang und Standard Plus beizuwohnen.

Den ersten Act des Abends, Tobias Braun verpasste ich leider für zwei Bier vor der Tür. Als der Bekannte eines Bekannten meinte, für ihn sei das der deutsche Daniel Johnston, war es leider schon zu spät. Keine Wertung.

Es folgten Lichtzwang. Um es mit einem Wort zu sagen: Örks. Gitarre mit Drum-Computer und Frauengesang – naja, was man halt Gesang nennt, wenn man glaubt, Nico hätte ja auch nicht singen können. Unerträgliches Bühnengehabe der jaulenden Sängerin, eintönige Songs, einfach langweilig. Nach fünf Songs doch wieder Bier vor der Tür.

Headliner des Abends dann: Standard Plus. Auf ihrer MySpace-Seite sortieren sie sich in der Rubrik „Powerpop“ ein. Ganz so schlimm ist es dann aber zum Glück nicht. Standard Plus haben ordentliche, nach vorne gehende Songs, die das Keyboard treibt. Die Texte sind etwas gewollt witzig, aber unterm Strich machen Standard Plus eine Stunde lang genug Spaß, um noch ein Extrabier zu trinken.

Um Mitternacht ist den Nachbarn zuliebe Schluss, so dass auch meine Nachtruhe noch hinreichend lang ausfiel, um für die heute anstehende Poker-Runde frisch zu sein.

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