Fortuna Köln – Fortuna Düsseldorf II 1-1

Ein Spiel mit drei grundverschiedenen Halbzeiten: zwei unterschiedlichen in der ersten, und einer in der zweiten Hälfte.

Auflaufen der Mannschaften

Hallo!

Den Anpfiff erlebten geschätzte 1.500 bis 2.000 Zuschauer (es gab komischerweise keine Durchsage mit einer offiziellen Zahl) bei strahlendem Sonnenschein über dem Südstadion. Zwei Minuten später wurde auch auf der Tribüne gestrahlt: 1-0 für die richtige Fortuna. Freistoß auf halblinks, von Daniel Blankenheim auf den linken Flügel rausgelegt, Flanke von Ioanis Foukis, Fallrückzieher von Frank Schroden, fertig war der Traumstart in die NRW-Liga-Saison.

Jubel nach dem 1-0

In der Folge hatte die Fortuna das Spiel fest im Griff. Matthias Mink hatte als Devise offensichtlich One-Touch-Football ausgegeben, denn die Fortuna presste erfolgreich im Mittelfeld, spielte dann sehr schnell in die Spitze, und auch wenn mal eine schnelle Kombination misslang, waren die Ansätze doch immer brandgefährlich und mit ein wenig Glück hätte Köln das zweite Tor nachgelegt.

Fortuna Köln - Fortuna Düsseldorf II

Dann die 20. Minute: Wie aus dem Nichts zappelte der Ball nach dem ersten gefährlichen Düsseldorfer Angriff im zweiten Versuch im Netz. Und als hätten die Mannschaften nur die Trikots getauscht, stand in der zweiten Hälfte der ersten Hälfte auf einmal Köln hintendrin, Düsseldorf drückte, kombinierte schnell und erarbeitete sich noch zwei Chancen, bei denen Spieler frei vor Torwart Möllering auftauchten und zum Glück vergaben.

Kurz vor der Pause war dann aber Schluss mit glücklich: Andreas Moog war auf der linken Defensivseite der Geschwindigkeit seiner Gegenspieler nicht gewachsen und packte zum zweiten Mal die Grätsche aus. Zurecht Gelb-Rot in der 43. Minute.

Abgang nach Gelb-Rot

Pause. Die Verpflegungssituation im Südstadion ist ebenso wie die Fortuna eine Spielklasse nach oben gesprungen: Wurst und Getränke gibt es jetzt an verschiedenen Ständen, das Cateringpersonal auf der Tribüne wurde verdreifacht. Erfolg: Astreine Schlangenstehzeiten von weniger als zwei Minuten. Das ist, wenn man das RheinEnergie-Stadion als Maßstab nimmt, reif für die Champions League!

Neue, größere Wurstbraterei

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel, beiden Mannschaften gelangen kaum noch Kombinationen, was die in Unterzahl spielende Fortuna als Erfolg verbuchen konnte. Erst gegen Ende des Spiels kam noch ein paar Mal ein Hauch von Gefahr auf, dann meist vor dem Düsseldorfer Tor. Es passierte aber nichts Entscheidendes mehr, und der gelbrote Platzevrweis für einen Düsseldorf kam zu spät, als dass er das Spiel noch hätte beeinflussen können. Das Unentschieden war ein gerechter Endstand.

Grätsche gegen Glaser

In Unterzahl konnte Fortuna mit dem Punkt zufrieden sein. Gegen den letztjährigen Oberliga-Zehnten aus Düsseldorf, der sich erst am letzten Spieltag für die NRW-Liga qualifizierte, hätten es sonst aber auch drei Punkte sein dürfen. Die spielerischen Ansätze der ersten 20 Minuten waren extrem viel versprechend, und man darf hoffen, dass das Trainerteam der Mannschaft mit der kürzesten Vorbereitungszeit der Liga in den kommenden Wochen noch ein bisschen mehr Routine in den Kombinationen beibringen kann. Dann sehe ich der Saison zuversichtlich entgegen – auch wenn die wirklich starken Gegner erst noch kommen.

Danke!

Hand in Hand

Stasi

Daumen hoch!

Alle Fotos von mir gibt’s bei Flickr.

P.S.: Ich hatte spaßeshalber mal die gute Kamera mit dem langen Telezoom mitgenommen. Nächstes Mal folge ich aber lieber wieder aufmerksamer dem Spiel, als mich auf Fotos zu konzentrieren, für die meine Optik dann doch nicht ganz ausreichend ist.

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