Biermesse: Die Auswertung

Zum Glück habe ich im Physikstudium (und dort in den Praktika) gelernt, Datenreihen blind und schnell in den Zehnerblock zu hacken. Also habe ich heute die Scorecards der Biermesse abgetippt und ein paar Durchschnitte gebildet.

Die Überraschungssieger des Abends: Störtebeker Schwarzbier aus Stralsund und das gute, alte Flens.

Gewertet wurde in den folgenden Kategorien, jeweils zwischen 1 und 5 Punkten:

  • Farbe
  • Schaum
  • Geschmack
  • Süffigkeit
  • Design von Flasche und Etikett
  • Claim
  • Coolness
  • Originalität
  • Persönliche Gesamtnote

Nimmt man den Durchschnittswert aller Noten von allen 15 Scorecards (nicht jedes Bier wurde von jedem Richter bewertet), dann kommt das Störtebeker Schwarzbier auf den ersten Rang, mit 0,032 Punkten haarscharf vor Flens.

Berücksichtigt man, dass die Biere von den Teilnehmern gestellt und promotet wurden und nimmt die Bewertung des jeweils eigenen Biers aus der Durchschnittsbildung heraus, dann kehrt sich die Reihenfolge um: Flens liegt dann um 0,08 Punkte vor Störtebeker, das sich aber immer noch als Überraschungssieger fühlen darf! (Kleine Anmerkung zu Flens: Es war das letzte getestete Bier…)

Die Tabellen der Gesamtbewertungen (Berentzen Korn lief außer Konkurrenz, zumal er in Kategorien wie „Schaum“ vergleichsweise wenig Chancen hatte):

Durchschnitt aller Noten
mit Eigenwertung
Bier Durchschnitt
1. Störtebeker 3,658
2. Flens 3,626
3. Tannenzäpfle 3,595
4. Haake Beck Edel 3,556
5. Grolsch 3,500
6. Hachenburger 3,285
7. Andechser 3,267
8. Schreckenskammer 3,190
9. Tyskie 3,170
10. Augustiner 3,167
11. Fiege 3,073
12. Augustiner Oktoberfest 3,038
13. Efes 3,013
14. Bitburger 2,966
15. Stralsunder 2,940
16. Hasseröder 2,880
17. Bamberger Rauchbier 2,826
18. Stauder 2,816
19. Wicküler 2,726
20. Berentzen 2,465
Durchschnitt aller Noten
ohne Eigenwertung
Bier Durchschnitt
1. Flens 3,626
2. Störtebeker 3,546
3. Tannenzäpfle 3,521
4. Haake Beck Edel 3,470
5. Grolsch 3,385
6. Hachenburger 3,202
7. Tyskie 3,202
8. Andechser 3,074
9. Fiege 3,073
10. Schreckenskammer 3,051
11. Augustiner 3,026
12. Efes 3,013
13. Bitburger 2,966
14. Augustiner Oktoberfest 2,875
15. Hasseröder 2,824
16. Stralsunder 2,816
17. Stauder 2,816
18. Wicküler 2,726
19. Bamberger Rauchbier 2,671
20. Berentzen 2,465

Interessant sind aber auch ein paar Einzelauswertungen. Schaut man sich beispielsweise nur die persönliche Gesamtnote an, behauptet Flens den ersten Rang, Störtebeker fällt dagegen deutlich auf den fünften Rang zurück, und Haake Beck Edel erklimmt das Podium vor Grolsch kommt was ganz anderes raus, als ich zuerst gedacht hatte, nämlich das hier:Haake Beck ist (doch) das beste.

Selbst in der Kategorie Coolness regiert Flens vor Haake Beck und Grolsch. Dazu trug mit Sicherheit die markante Flens-Präsentation mit dem Plöpp bei. (Und selbst der spektakuläre Flaschencrash beim zweiten Demonstrationsversuch dürfte die Wertungen in dieser Kategorie nicht gemindert haben.)

Durchschnitt Coolness
ohne Eigenwertung
Bier Durchschnitt
1. Flens 3,789
2. Haake Beck Edel 3,333
3. Grolsch 3,308
4. Tannenzäpfle 3,286
5. Störtebeker 3,100
6. Fiege 3,048
7. Tyskie 2,909
8. Hachenburger 2,818
9. Schreckenskammer 2,810
10. Efes 2,762
11. Stauder 2,762
12. Augustiner Oktoberfest 2,550
13. Bamberger Rauchbier 2,545
14. Andechser 2,529
15. Bitburger 2,524
16. Augustiner 2,517
17. Hasseröder 2,450
18. Stralsunder 2,381
19. Wicküler 2,333
20. Berentzen 2,190

Schließlich auch in der Einzelwertung zum Geschmack ein fast unverändertes Bild, Flens vor Haake Beck Edel, nur Tannenzäpfle arbeitet sich hier auf Rang 3 vor.

Durchschnitt Geschmack
ohne Eigenwertung
Bier Durchschnitt
1. Flens 3,818
2. Haake Beck Edel 3,769
3. Tannenzäpfle 3,769
4. Hachenburger 3,643
5. Störtebeker 3,583
6. Augustiner 3,462
7. Grolsch 3,462
8. Andechser 3,444
9. Tyskie 3,429
10. Bitburger 3,308
11. Hasseröder 3,250
12. Fiege 3,077
13. Schreckenskammer 3,000
14. Augustiner Oktoberfest 3,000
15. Wicküler 3,000
16. Stralsunder 2,923
17. Efes 2,769
18. Stauder 2,769
19. Berentzen 2,538
20. Bamberger Rauchbier 2,500

Erwähnenswert zu guter Letzt die aus meiner Sicht erfreulich guten Platzierungen des Hachenburger Pilses. Ein sechster Gesamtrang kann sich sehen lassen, und beim Geschmack reicht es sogar für den (undankbaren) Platz vier. In diesem Sinne schließe ich mit einem herzlichen: Oh du schöner Wehehesterwald, Eukalyptusbonbon!

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