Scholli for President

Wenn es von irgendeinem Ex-Fußballprofi immer Spaß macht, etwas zu hören, dann von Mehmet Scholl. Am heutigen Samstag druckt die Süddeutsche ein Interview mit ihm über seinen neuen Job beim Fernsehen. Das Interview ist unspektakulär und doch interessant, denn Scholl gibt sich mal wieder so unprätenziös, wie er wohl auch wirklich ist, gepaart mit großer Flapsigkeit. Das ist einfach immer unterhaltsam zu lesen.

Ein paar Auszüge:

Über seinen Job als Jugendtrainer beim FCB:
Die sind fast 13. Da macht’s noch ein bisschen Spaß. Die kann man wegdrücken vom Ball. Nach Fußball mit Gleichwertigen habe ich kein Verlangen mehr.

Auf die Frage, ob er sich nicht wundere, dass mit Kahn und ihm ausgerechnet die beiden ehemaliger Karlsruher beim FC Bayern den Deutschen die Fußballspiele erklären sollen:
Wenn wir beim Karslruher SC geblieben wären, dann würde ich mich wundern.

Über Günther Netzer als Fernsehkommentator:
Mein Respekt vor ihm ist gewachsen. Ich habe das Gefühl, das Allermeiste, was er sagt, trifft zu. Ich könnte ihm nicht widersprechen. Ich denke immer: So einer müsste doch eigentlich beim FC Bayern gespielt haben, so viel, wie der weiß.

Über einen möglichen Job beim FC Bayern:
Jetzt bin ich dabei, den Sprung ins zweite Leben zu schaffen und habe kein Problem damit, einem Profi ins Gesicht zu sagen, warum es bei ihm nicht läuft. Eines verträgt jeder Profi: die Wahrheit.

Interview mit Mehmet Scholl
SZ-Interview mit Mehmet Scholl
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2 Gedanken zu “Scholli for President

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