Der ewige Prinz

Okayokay, wenn ich Uli Hoeneß wäre, dann würde ich Lukas Podolski auch stark reden wollen. Schließlich ist er einer von nur drei Stürmern, die Bayern bis Saisonende hat. Im Moment ist er sogar nur einer von zwei einsatzfähigen Stürmern.

Aber es muss einem schon klar sein, dass Poldi seine Tore, auch in der Nationalmannschaft, mit wenigen Ausnahmen immer nur gegen die schwachen Gegner macht. Demzufolge ist es bestenfalls euphemistischm, ihn nach Toren gegen die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und gegen eine Hobbykickerturppe aus Lissabon so zu loben:

Hoeneß: Dass Lukas Fußball spielen kann, wussten wir. Jetzt zeigt er es endlich.

Letztes Jahr schoss Poldi seine mieseligen vier Bundesligatore (in 25 Einsätzen) gegen Nürnberg, Bielefeld und zwei gegen Duisburg, also gegen zwei Absteiger und den ersten Nicht-Absteiger. Seine UEFA-Cup-Tore schoss er gegen Bolton (2), Aberdeen (2) und in Anderlecht beim 5:0-Sieg. Also allesamt gegen bestenfalls mittelmäßige Gegner. Gegen Getafe und Petersburg aber zum Beispiel: Fehlanzeige.

Poldi ist halt nur ein Prinz, kein König. Gewissermaßen der Charles der Bundesliga.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s