Wir sind vom selben Stern

Und genau wegen solcher Erlebnisse heißt das hier immer noch „the boy in the bubble“: Von einem anderen Stern.

Und wenn ich da noch ein Erlebnis ergänzen darf, das sich zwar schon auf einem anderen Verständnisniveau abspielt als die Verwechslung von Web und web.de: Meine Eltern benutzen ausschließlich den T-Online-Browser, meines Wissens nach bei ihnen noch ein IE 6. Aus Anlass irgendeiner Diskussion empfahl ich ihnen, sich doch auch mal Firefox anzusehen.

Meine Eltern: Was das denn sei?
Ich: Naja, eben ein anderer Web-Browser als der, den ihr benutzt.
Meine Eltern: *gucken fragend…
Ich: Na, ihr benutzt ja immer den Internet Explorer, das ist ein sogenannter Browser. Guckt mal, das steht da oben in der Caption Bar Leiste am oberen Bildschirmrand steht Internet Explorer.
Meine Eltern: Ja, aber das ist doch das Internet? Wir haben uns schon immer gefragt, warum da noch „Explorer“ steht?

Und plötzlich verstand ich, weswegen meine Eltern noch nie einen Zusammenhang zwischen dem Erscheinen von anrufbaren Kontakten in Skype und dem Herstellen ihrer Internet-Verbindung gesehen hatten. Und das Verrückte ist: Sie haben ja auch noch Recht. Wie altmodisch ist es bitte, eine Internet-Verbindung herzustellen, anstatt sie einfach zur Verfügung zu haben? Für meine Eltern ist Internet wie Telefon. Und das ist gut so.

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