Wer wird der Sauerbruch der IT-Branche?

Übrigens ist ja auch Folgendes bemerkenswert: Wenn man einem Beschäftigten der IT- oder Softwarebranche von irgendeinem alltäglichen IT-Problem erzählt (Windows-Abstürze, Mail-Anhang geht nicht auf o.ä.), dann wird der bestenfalls die Augen verdrehen, wenn er überhaupt dazu die Kraft aufbringt. Jedenfalls wird er froh sein, wenn er sich mit dem Thema nicht beschäftigen muss.

Erzählst du hingegen einem Arzt beliebiger Fachrichtung von einer medizinischen Lappalie (Schulter gezerrt, mit eingeschlafenem Arm aufgewacht o.ä.), dann wirst du mindestens eine Horrorstory von einem Patienten hören, wo das nämlich auch nur so unscheinbar anfing, sich hinterher aber als Yusatori-Schnepfinger-Syndrom™ entpuppte – und das willst du aber wirklich nicht haben. Tonnenweise Verhaltenstipps zur Vorsorge gibt’s dann noch kostenlos obendrauf.

Ich bin mir nicht sicher, worin dieses Phänomen begründet ist. Es können aber eigentlich nur entweder eine tiefenpsychologisch erforschbare Verachtung von ITlern für ihr Sujet sein oder die Sauerbruch-Filme. Oder beides.

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