Jugendsünde Plagiat?

Ich bin ja, wie regelmäßige Leser wissen, tendenziell dafür, Copyright und Patentrecht stark zu lockern. Ich bin aber im übrigen auch für Fairness. Ich finde, wenn man abschreibt, sollte man das grundsätzlich dürfen, man sollte aber auch sagen, dass und von wem man abgeschrieben hat.

Helene Hegemann, der schwer geyhpten Autorin von „Axolotl Roadkill“, wird jetzt vorgeworfen, ganze Textpassagen ihres Buchs fast wortwörtlich kopiert zu haben. Sehr interessiert lese ich nun , dass die FAZ meint, das sei ja jetzt nicht soooo schlimm, jedenfalls solle man das Thema „auch mit Blick auf die Jugend dieses aufstrebenden Talents“ diskutieren. (Gregor fragt auf „Begleitschreiben“ zu Recht, ob der Vorgang nicht gerade die Bezeichnung als „Talent“ in Frage stellt?)

Ich bin mir sicher, diese Worte wird man beim Perlentaucher mit großem Interesse vernehmen. Hätte man damals einfach nur mehr Teenager in der Redaktion beschäftigen müssen, um der Unterlassungsklage der FAZ zu entgehen?

(alles via umblaetterer)

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