vonfashion: Die Torwartfrage

Der Fortuna-Style-Check mit vonjott

Mit großer Spannung erwartete ich die erste Show von NRW-Liga’s Next Topmodel im Südstadion. Der erste Eindruck: Gut dass wir nicht dem Vorschlag von DFC gefolgt sind, unsere Heimtrikots zu wechseln. Denn nur drei bekannte Gesichter waren unter den Fortuna-Models der Startformation, der Rest lauter Neuzugänge. Die nächsten Wochen heißt es also, Nummern und Namen lernen! Da es wenigstens bei dem bewährten rouge-blanche-en-vogue geblieben ist, habe ich eine reale Chance, bis zur Winterpause durchzublicken. Und ich muss mir keine Argumente aus den Fingern saugen, warum schlackeblau (was eine der vollkommen verrückten Farbideen der DFC-Führung war) irgendwie stylisch sein könnte.

Heute erhob sich also ein trendiges Rotweiß im Kölner Südstadion, um die Spitzenreiterposition in der NRW-Liga zu verteidigen. Gewonnen haben wir nicht, aber selbst die Aachener Mädchen haben kapiert, dass unser Auswärtstrikot absolut Granate ist. Sie versuchten, den Style zu kopieren, hatten aber das edle Gold mit Gelb ersetzt – und sahen billig aus. Tja.

Aufwärmen

Nun aber zum eigentlichen Kern des heutigen Fachbeitrags: Fortunas Torwart. Modelagentur Mink scheint auf Jonas Sela zu setzen, womit ich mich ganz und gar nicht einverstanden erkläre. Netter Junge, kann sicher was, aber! Sein Style hat meine neutral-sachliche Aufmerksamkeit zwar gefesselt, aber das ist nicht unbedingt gut. Denn das war kein atemloses Staunen, keine Bewunderung, sondern die Frage: Woran erinnert mich sein Kleid bloß?

Wir danken unserem Team, trotz allem

Ganz klare Sache: Denkst du dir dazu einen Hut mit Feder, dann fehlt nur noch der Degen und fertig ist das Musketier. Die Haare, Bärtchen, dazu weiße Socken mit weißen Schuhen…. Hm hm hm. Und dann dieses Grün! Grün, da denk ich an Wald, an Förster, an Werder Bremen, aber nicht an Fußball! Sorry Jonas, daran musst du echt noch arbeiten.

Ja, ich bin parteiisch und unfair, und das darf und will ich auch sein, denn meine erste Wahl fürs Fortuna-Tor ist und bleibt ganz klar mein Lieblingstorwart Christopher Möllering. Der hatte schon im Freundschaftsspiel gegen die Werkself vom Autobahnkreuz gezeigt, was er drauf hat. Hip aussehen in neongrünblau, das schafft nur jemand mit genügend Selbstbewusstsein. Nach seinem Auftritt musste jeder mit ein bisschen Modesachverstand zugeben, dass er es echt drauf hat. Heute hat er, leider von der Mink-Model-Agentur nicht mit einer Sedcard ausgestattet, nur vor der Show zeigen können, wie casual professionelle Active Wear sein kann. Wieder hat mich die dezente Neonfarbwahl bezaubert: grellgrünrot an den Schuhen, der Rest Understatement. Das ist Fashion!

Farbenfrohes Schuhwerk

Auch die Körperbeherrschung wie immer eine Wonne: Mölle.

Mölle beim Aufwärmen

Ich möchte das Augenmerk der modeinteressierten Leserin abschließend auf die Performance eines ehemaligen Aachener Models lenken: Tibor Heber. Er hat es geschafft, sich aus dem fauligen Zweitvertretungssumpf von gelbschwarzer Modeverirrung und schlechtem Geschmack heraus zu kämpfen und spielt nun für die Sieger (der Herzen), für uns. Danke für deine Leistung auf dem Runway, lieber Tibor! Das Tor gegen uns im März 2009 hab ich schon längst vergessen. Rotweiß steht dir viiiiel besser als kartoffelkäfer. Besonders schön finde ich, dass du ja schon mal als Jugendlicher bei uns gespielt hast. Herzlich willkommen zuhause!

Neuer Lieblingsspieler

(von vonjott)

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