Fortuna Köln – Hansa Rostock 1-0 (1-0)

Da ich heute keine Zeit für einen ausführlichen Bericht habe, nur ein paar unsortierte Beobachtungen zum gestrigen Sieg der Fortuna über Hansa Rostock:

  • Die Mannschaft hat endlich das Selbstvertrauen wiedergefunden, das ihr quasi mit der Auftaktniederlage in Großaspach verloren gegangen war. Da sind wieder Druck und Zug nach vorne, da ist auch wieder die Durchschlagskraft, das ist vor allem auch wieder Mut.
  • Es werden Gegner kommen, gegen die diese Mannschaft weniger Chancen hat als gegen die vor allem in Halbzeit 2 doch recht schwachen Rostocker. Aber dann erinnert sie sich hoffentlich an die letzten drei Spiele und weiß, dass sie in dieser Liga bestehen kann, auch wenn das zu Beginn der Saison noch nicht ganz klar war.
  • Die Wende zum Besseren im bisherigen Saisonverlauf kam aus meiner Sicht mit einem Spieler, dessen Spiel vielleicht etwas weniger auffällt: Markus Pazurek. Er brachte auf der Sechserposition die Stabilität ins Mittelfeld, die sowohl defensiv wie auch offensiv gebraucht wird, um ein Spiel kontrolliert aufziehen zu können.
  • Ich hätte vor Saisonbeginn niemals gedacht, dass ausgerechnet die Defensive uns die Ergebnisse bringt. Nur vier Mannschaften in der Liga haben weniger Tore kassiert als die Fortuna, davon wiederum zwei nur ein einziges weniger.
  • Umgekehrt hat aber auch jede Mannschaft in der Liga mehr Tore geschossen als Fortuna, bis auf eine, die gleich viele hat. Das Spiel gestern hätte diese Statistik unbedingt ändern müssen, drei Tore hätte da unbedingt heraus springen müssen.
  • So sehr ich Thomas Kraus und seinen unermüdlichen Einsatz mag: Als Anspiel- und Ablegestation für lange Bälle konnte mich Kialka in den letzten Spielen mehr überzeugen. Kraus springen die Bälle oft zu weit weg, seine Ablagen sind zu ungenau. Sehr schade, dass Kialka verletzt ist.
  • Johannes Rahn ist ein begnadeter Techniker. Aber das darf er bitte auf gar keinen Fall lesen, sonst versucht er wahrscheinlich demnächst, sich noch nach dem Spiel bin in die Kabine zu fummeln. Gib mal ab, Johannes! Die anderen wollen auch mitspielen, und du musst die Viererkette gar nicht alleine ausspielen, jedenfalls nicht jeden einzelnen von denen.
  • Kusi Kwame hat sich für mich auf rechts hinten erst mal festgespielt. Gegen stärkere Stürmer als die aus den letzten Spielen wird er wieder seine Probleme haben, und die Position ist weiterhin unsere am schwächsten besetzte. Aber aus dem Trio Sievers, Engelmann und Kwame ist er der stabilste dort. Wenn Zinke zurück kommt, wäre Pazurek eventuell noch eine Alternative.
  • Sehr gute Leistung der Innenverteidigung!
  • Schwacher Schiedsrichter, bei dem ich am Anfang den Eindruck hatte, dass er ein paar Mal auf Verdacht gepfiffen hat. Kein Blick für’s Spiel, schlechte Zweikampfbewertung, und das nicht nur, weil er das klare Foul beim Konter an Rahn laufen ließ, wo es Freistoß und eventuell sogar Rot hätte geben müssen.

 

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