J.S. Bachs wahres Gesicht

Mildes Lächeln, markantes Kinn, Geheimratsecken

… da denke natürlich Eingeweihte erstmal an mich. Aber weit gefehlt.

Jetzt wissen wir dank der Tageschau – so sah Johann Sebastian Bach aus. Zumindest laut Schottischen Forschern (SF! sic!).

Juristisch gesehen ist es aber gut, daß er mehr als 70 Jahre nicht mehr unter uns weilt.

Ansonsten würden sich um sein Antlitz Urheberrecht, GEMA, Gebrauchsmusterschutz und vor allem Killerspieldiskussion ranken. Und ich schätze, er wäre nicht amüsiert. Und ich will seine Version von „l’l be back“ gar nicht hören.

Und das hätte seine Musik wirklich nicht verdient.

Satanische Verse in Moschee

Mut hat er ja der Herr Wallraff und die Ditib:

Der Schriftsteller Günter Wallraff hat in einem Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ angekündigt, in der Ehrenfelder Moschee aus Salman Rushdies „Satanischen Versen“ lesen zu wollen. Beim Dialogbeauftragten der Ditib, Bekir Alboga, fällt die Idee auf fruchtbaren Boden.

Liest sich für mich irgendwie wie:

Die Domprobstin plant die Entbindung einer Pfarrerin nachts um 00:01 auf dem Altar des Kölner Doms bei gleichzeitigem Abverkauf des 7. Harry Potter Bandes, untermalt durch Judas Priests ‚Rapid Fire‘ mit Rückwärtsverlesung von Luthers Thesen.

Leider noch keine Referenz zu gefunden.

Was macht Miss Juni im Dezember?

War ja eigentlich klar: Wenn es mangels Konjunkturflaute nicht mehr so viel zu meckern gibt wie 2002, dann muss man als Hobbyquerulant sich den Streit eben vom eigenen Zaun brechen.

So offensichtlich war noch nie, weshalb mir Dotcomtod/Boocompany trotz allen unbestrittenen Informationswerts immer eine unsympathische Veranstaltung war: Das unseriöse Wirtschaften der besprochenen Firmen schien immer nur der Anlass, die Meckerlust der Hauptprotagonisten zu befriedigen.

Das hat viel von der Methode Zwiebelfisch: Meckern nicht für die Vision eines Besseren, sondern sich selbst genügend.

Und noch etwas fällt auf: Don Alphonso betonte immer, dass Don Alphonso eine Kunstfigur sei, die mit der dahinter stehenden Person nicht identisch sei. Diese, mir immer vorgeschoben erscheinende Behauptung, wird nun endgültig unglaubwürdig, wenn die Person hinter Don Alphonso den Streit mit Klagedrohungen in die echte Welt zieht, den die vorgebliche Kunstfigur hat.

Und jetzt bin ich mit dem Thema durch. Irgendwann reißt sich halt jeder die Maske selbst vom Gesicht.

Sony entschuldigt sich bei Kirche

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/slink/bid/219715/index.html

Ein blutrünstiges Computerspiel spielt im Inneren eines Gotteshauses. „Entweihung“, beschwerte sich die Kirche. Jetzt hat sich das verantwortliche Unternehmen entschuldigt – nicht irgendwer, sondern der Weltkonzern Sony.

Aber warum, in Gottes Namen? (oops)

Wieviel Filme (wohlgemerkt: Filme gelten als meinungsbildend, Computerspiele nicht!) zeigen gezielte Tötungen in der Kirche? Zugeben es fällt einem erst ‚Highlander‘ ein, aber da ist die Kirche ja tabu (na gut – Priester darf man lecken). Wie steht’s denn mit Tränen der Sonne? Oder End of Days?